„Lieferkettenmanagement und Force Majeure in Coronazeiten in Großbritannien, Frankreich, Italien und Deutschland“

Webinar aus unserer Vortragsreihe “Advoselect Aktuell: Wirtschaftsrecht in Europa” – Corona – Spezial für Unternehmen

Lockdown, Lieferengpässe, Leistungsverzögerungen – Die Corona-Krise hat gezeigt, wie komplex und instabil globale Lieferketten sind. Bei der Bewältigung im eigenen Unternehmen ist die Geschäftsleitung mehr denn je gefordert: Erhebliche Haftungsrisiken dürfen trotz der häufig gebotenen Handlungseile nicht aus dem Blick verloren werden. Welche Pflichten treffen Geschäftsführung und Vorstand in der Corona-Krise? Unter welchen Voraussetzungen kann
sich das Unternehmen nach britischem, französischem, italienischen oder deutschem Recht erfolgreich auf Höhere Gewalt berufen? Und: auf welche Punkte ist zu achten, wenn auf das Lieferverhältnis das UN-Kaufrecht anwendbar ist? Für diese und weitere Fragen soll Ihnen das Webinar praxisbezogene Hilfestellungen geben.“

Termin: Di, 27.10.2020, 13.00 Uhr (MEZ)

Hier geht’s zum Video des Webinar:

https://www.dropbox.com/s/ardm911dpuv51wu/Advoselect%20Webinar%20Lieferkettenmanagement_I_F_GB_D.mp4?dl=0

Referenten: Stephen Morrall, London; Ulrich Zschunke, Paris; Mario Dusi, Mailand; Dr. Jan Reese, Flensburg

Moderation: Frank E. R. Diem, Stuttgart

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Coronavirus/COVID-19 – aktuelle Informationen aus Russland

Am 6. Oktober 2020, unterzeichnete der Bürgermeister von Moskau, Sergey Sobyanin, das Dekret Nr. 97-УМ über weitere restriktive Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie:

  • Vom 9. Oktober bis zum Ende der Schulferien wird der ermäßigte Fahrpreis für Schulkinder im öffentlichen Verkehr ausgesetzt. Das Geld, das bereits für Fahrten bezahlt wurde, wird für einen späteren Zeitpunkt gutgeschrieben.
  • Vom 9. bis 28. Oktober wird die freie Fahrt für Moskauer über 65 Jahre und Bürger mit chronischen Krankheiten, die zu Hause bleiben müssen, ausgesetzt.
  • In naher Zukunft wird der Verkauf von Eintrittskarten für Theater, Konzertsäle und Museen, die der Moskauer Regierung unterstellt sind, ausschließlich online möglich sein.
  • Alle Unternehmen und Organisationen der Stadt sind verpflichtet, die Moskauer Regierung wöchentlich über die Versetzung von mindestens 30% der Beschäftigten in die Fernarbeit/das Home-Office zu informieren.
    Insbesondere ist es notwendig, die Nummern der Mobiltelefone und Autos dieser Mitarbeiter anzugeben.
    Die entsprechenden Daten müssen ab dem 12. Oktober und gemäß der dem Dekret beigefügten Liste bereitgestellt werden.
    Diese enthält folgende Spalten: “Mobiltelefonnummer”, “Staatliche Zulassungsnummer des Fahrzeugs”, “Troika-E-Card-Nummer”, “Strelka” -E-Card-Nummer, “Social-Card-Nummer” und “unbegrenzte Monatskartennummer”.
    Die Nichtbereitstellung oder unvollständige Bereitstellung von Informationen führt zu einer Geldstrafe oder Aussetzung der Aktivitäten gemäß Art. 20.6.1 Verwaltungsgesetzbuch der Russischen Föderation.

„Einreise- und Aufenthaltsbeschränkungen in der Russischen Föderation“

Aus unserer Telefon-Vortragsreihe “Advoselect Aktuell: Wirtschaftsrecht in Europa” – Corona – Spezial für Unternehmen

Welche Beschränkungen gelten in der Russischen Föderation für die Einreise ausländischer Staatsbürger, die Erteilung von Visa und Arbeitserlaubnissen?
Welche Anforderungen werden bei der Einreise in die Russische Föderation gestellt und wer unterliegt den Beschränkungen nicht?
Welche Maßnahmen sind für ausländische Staatsbürger ergriffen, die sich in der Russischen Föderation aufhalten?

Hier geht’s zur Audio Datei des Vortrages:

https://fccdl.in/jhMdGX99r8

Dienstag, 09.06.2020, ab 13.00 Uhr (MEZ), Dauer ca. 25 Minuten

Referentin: Elena Balashova, LL.M., Kanzlei: Balashova Legal Consultants, Moskau

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Coronavirus/COVID-19 – aktuelle Informationen aus Russland

14 tägige Quarantäne bei der Einreise nach Russland aufgehoben

Ab dem 15. Juli hebt Russland die obligatorische 14-tägige Selbstisolation bei der Einreise in die Russische Föderation auf.
Am 13. Juli 2020 unterzeichnete Anna Popowa, die Chefärztin für Russland, eine Resolution, wonach Personen, die ab dem 15. Juli auf dem Territorium Russlands ankommen, nicht mehr zwei Wochen lang isoliert werden müssen.

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Insolvenz in Eigenverwaltung – Alles, was Unternehmer dazu jetzt wissen müssen

In zahlreichen mittelständischen Unternehmen, die aufgrund der Krise in ihrer Existenz bedroht sind, stellt sich jetzt eine große Frage: Wenn sich aufgrund der dramatischen Entwicklungen der letzten Monate eine Insolvenz nicht mehr vermeiden lassen sollte, welches Verfahren sollte gewählt werden? Wie kann es am besten gelingen, Werte und Arbeitsplätze zu erhalten? Wie kann über eine erfolgreiche Sanierung dafür gesorgt werden, dass das Unternehmen zukünftig wieder erfolgreich am Markt agieren kann?

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Coronavirus/COVID-19 – aktuelle Informationen aus Russland

Präsident Putin verlängerte die vorläufigen Maßnahmen zur Regelung des Rechtsstatus ausländischer Staatsbürger in Russland bis zum 15. September 2020!
Am 15. Juni 2020 unterzeichnete Präsident Putin das Dekret Nr. 392 zur Änderung des Dekrets Nr. 274 vom 18. April 2020 “über vorübergehende Maßnahmen zur Regelung des Rechtsstatus ausländischer Staatsbürger und Staatenloser in der Russischen Föderation aufgrund der Gefahr einer weiteren Verbreitung der Coronavirus-Infektion (COVID-19)“, wodurch die vorläufigen Maßnahmen zur Lösung der Situation ausländischer Staatsbürger in Russland bis zum 15. September 2020 verlängert werden. Diese Regelung gilt für alle Visa! Auch die Registrierungspflicht für HQS (hochqualifizierte Spezialisten) entfällt!

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Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket – Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise, Stand: 06.06.2020

Der Koalitionsausschuss hat am 03.06 2020 ein umfangreiches Konjunkturpaket mit diversen Maßnahmen beschlossen. In einem ersten Entwurf des Zweiten Gesetzes zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise (Stand: 06.06.2020), das am 12.06.2020 vom Bundeskabinett beraten werden soll, sind folgende Maßnahmen vorgesehen:

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Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket – Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise 2.0, Stand: 06.06.2020

Der Koalitionsausschuss hat am 03.06 2020 ein umfangreiches Konjunkturpaket mit diversen Maßnahmen beschlossen. In einem ersten Entwurf des Zweiten Gesetzes zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise (Stand: 06.06.2020), das am 12.06.2020 vom Bundeskabinett beraten werden soll, ist auch die temporäre Senkung der Umsatzsteuersätze von 19% auf 16% bzw. von 7% auf 5% vorgesehen. Hieraus ergibt sich eine Vielzahl von Fragen. Die Absenkung führt für Unternehmer zu einem umfassenden kurzfristigen Handlungsbedarf, insbesondere sind Systeme und Prozesse anzupassen, Verträge zu ändern und die Buchhaltung ist umzustellen. Zugleich ist im Auge zu behalten, dass die Änderungen in sechs Monaten wieder rückgängig zu machen sind. Vorbehaltlich einer Übergangsregelung und eines begleitenden Schreibens der Finanzverwaltung (ähnlich zur Steuersatzerhöhung zum 01.07.2007) stellt sich die Situation wie folgt dar:

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Änderung der Umsatzsteuersätze für den Zeitraum vom 01.07.2020 bis 31.12. 2020 in Deutschland Extra: Bauwirtschaft

Mit Beschluss vom 03.06.2020 hat die Regierungskoalition Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Folgen, insbesondere die Stärkung der Konjunktur zur Binnennachfrage in Deutschland beschlossen, die Mehrwertsteuersätze befristet vom 01.07.2020 bis 31.12.2020 von 19% auf 16% (Regelsteuersatz) und von 7% auf 5% (ermäßigter Steuersatz) herabzusenken.
Die Absenkung führt für Unternehmer zu einem umfassenden kurzfristigen Handlungsbedarf, insbesondere sind Systeme und Prozesse anzupassen, Verträge zu ändern und die Buchhaltung ist umzustellen. Zugleich ist im Auge zu behalten, dass die Änderungen in sechs Monaten wieder rückgängig zu machen sind.
Da dieser Regierungsbeschluss noch nicht das Gesetzgebungsverfahren durchlaufen hat, bleibt die genaue gesetzliche Regelung abzuwarten; ein Gesetzesentwurf bzw. Hinweise auf Anwendungsvorschriften liegen demzufolge zurzeit noch nicht vor. Für erste zu treffende organisatorische Maßnahmen werden daher bestehende Verwaltungsanweisungen zu § 12 UStG (Steuersätze), Veröffentlichungen in der einschlägigen Fachliteratur und ggf. Verwaltungsanweisungen/BMF-Schreiben aus der seinerzeitigen Umstellung des Steuersatzes von 16% auf 19% herangezogen.

Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Eckpunkte:

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„EEP-Podcast“ Folge 3 zum Thema: Lieferkettenmanagement in und nach der Krise – So vermeiden Geschäftsführer und Vorstände schwerwiegende persönliche Haftungsrisiken

Wenn bei mittelständischen Unternehmen Verzögerungen oder gar Unterbrechungen in den Lieferketten auftauchen, wie es in der aktuellen Krise sehr häufig der Fall ist, dann kann das schnell zum persönlichen Problem für den Geschäftsführer oder Vorstand werden. Reagiert er zu zögerlich oder gar falsch – auch wenn es vielleicht gut gemeint ist –, dann steht viel auf dem Spiel: Im schlimmsten Fall kann ein Geschäftsführer oder Vorstand mit seinem persönlichen Vermögen in Anspruch genommen werden und Haus und Hof verlieren.

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